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MAKING LOVE
EIN
TANTRA MEDITATIONS-RETREAT FÜR PAARE
mit Puja and Raja
Richardson
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In diesem Kurs wird
Paaren eine völlig neue Sichtweise auf Sex und seiner Bedeutung in der
Beziehung vermittelt. Oft hat die Unzufriedenheit in der Liebe seinen Ursprung
in einer Unzufriedenheit im Sex. Wenn man die Wahrheit von Sex erfährt,
dann kann er zu einer potenziell heilenden und nicht zu einer potenziell
zerstörerischen Kraft werden.
Der Schlüssel hierfür liegt in einer neuen Wahrnehmung der
Genitalien, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie männliche und
weibliche Energie tatsächlich ausgetauscht wird. Das erfordert eine
Wiederentdeckung unserer ekstatischen Gefühlen im Körper, die immer
zur Verfügung stehen, wenn wir wirklich präsent und anwesend sind.
Diese einzigartige tantrische Neuorientierung wird neben
Körperübungen und Sharings durch täglichen
Schritt-für-Schritt Unterricht präsentiert.Jeden Tag widmen wir
speziellen Meditationszeiten dem Erforschen der vorgeschlagenen
Liebesschlüssel in der Privatsphäre des eigenen Zimmers.
Dieser wesentliche Aspekt macht es Paaren möglich, diese neue Sprache
gleich in die Praxis umzusetzen und zu erfahren. Es geht nicht um Techniken und
Rituale sondern um Wachheit und Präsenz. Aus dieser Wachheit, diesem
Entspannen ins Sein und Fühlen, wächst eine sexuelle Beziehung, die
für Mann und Frau Liebe und Harmonie erschafft. Es findet eine Kehrtwende
statt weg von Persönlichkeit, Emotionen und vergangenen Problemen und dann
wird durch Sex tiefes Heilen und Freude möglich.
Dieser Kurs ist eine tiefgreifende Erfahrung, die von manchen Teilnehmern als
ein nach-Hause-kommen , als spirituelle Flitterwochen
oder als Wiedererwachen der Liebe beschrieben wird - egal ob Paare
seit drei oder dreißig Jahren zusammen sind. Inspiriert durch die
tantrischen Lehrer und Meister Osho und Barry Long, zusammen mit vielen Jahren
des eigenen Erforschens ,leiten Puja und Raja Paare an, in die Welt von Tantra
einzutauchen und die Tür zu öffnen für Sex als stärkende
und vereinigende Kraft.
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Teilnehmerstimmen:
Eure Art von Tantra
(wir hörten von Anderen von deren Erfahrungen mit anderen Formen von
Tantra) hat nicht nur unser Problem mit Sexualität gelöst. Es
verändert auch unsere Beziehung, es vertieft die Liebe zwischen G. und
mir. Vor eurem Workshop war Sex eine große und problematische
Angelegenheit (für une beide), und wir können kaum glauben, wie
leicht es jetzt für uns ist. Es ist seltsam, daß in einer Zeit von
wachsender Gewalt und Haß und Terror wir eine solche wachsende Liebe
füreinander empfinden. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich mehr
Angst vor der Zukunft oder mehr Vertrauen in sie empfinde. Und manchmal denke
ich, daß diese Liebe unser kleiner Beitrag für ein besseres Morgen
ist. Wer weiß?
J.C. männlich - Deutschland
Das waren die 7 wichtigsten Tage in meinem Leben!
R.L. männlich 54 - Schweiz
Es ist wirklich seltsam, das so eine einfache Annäherung wie ihr sie
lehrt, so schwer zu entdecken ist. Wir waren schon in dieser Richtung
unterwegs, aber wir hätten Jahre gebraucht um zu entdecken, was wir in
einer einzigen Woche erfahren haben. Ich wünsche euch ( und mir, bis zu
einem gewissen Grad ) viel Erfolg, die Dinge in dieser Welt wieder gerade zu
rücken. Ich denke, dass eure Arbeit wirklich sehr wichtig für diese
Welt ist, und unglaublich einfach, was deren Wahrheit beweisst und versichert,
dass sie sich ausbreitet.
J.T. männlich 41 - Deutschland
Wir denken oft an die Gruppe und probieren alles aus, was ihr uns gezeigt habt.
Es ist so aufregend zu sehen, dass es funktioniert und was passiert wenn wir
uns nur aufs Entspannen verlassen. Auch bin ich erstaunt über unser
schnelles Lernen!Ich bin wirklich froh, euch sagen zu können, daß
eure Vorschläge bei uns funktionieren, und dass eure Arbeit nicht nur sehr
liebevoll und professionell sondern auch sehr praktisch ist.
C L. weiblich 54 - Schweiz
Artikel eines Teilnehmers im Magazin 'SPUREN', Schweiz, Juni
2001
www.spuren.ch
Wer macht Liebe?
Wir haben laufen
gelernt, sprechen und lesen. Doch haben wir je gelernt, Liebe zu machen? Puja
Richardson und ihr Partner Raja lehren die totale Entspannung ? der
Schlüssel zur körperlichen Liebe.
Von Benjamin Gerold
"Vergesst alles,
was ihr bisher über Sexualität gehört und gelernt habt",
begrüssen uns Puja und Raja Richardson verheissungsvoll. Uns, das sind 18
Paare, die ihrem Sexualleben eine neue Richtung geben wollen. Da sitzen junge
Menschen, die voll im Saft sind und sich trotzdem nach einer sexuellen
Begegnung immer mal wieder leer fühlen. Es finden sich Ehepartner ein,
deren langjährige Beziehung sich sexuell irgendwie tot gelaufen hat. Auch
ein älteres Paar ist im Kreis anwesend. Nach fünfzig Jahren Sex fragt
sich die zierliche Frau: "Das kann es doch noch nicht gewesen sein?"
Körperwahrnehmung
"Wenn wir alle
mit unserem Sexualleben glücklich wären, würden wir nicht hier
im Raum sitzen", sinniert Puja weiter. Wir alle erlebten in der
Sexualität Verletzungen und Schmerzen, die zu Spannungen und
Unbefriedigtheit führten. Unser Körper ist die Hülle, die wir in
diesem Leben zur Verfügung haben. Wenn also unser Körper in der
Sexualität nicht mehr "mitmacht", sei dies eine natürliche
Reaktion und vollkommen O.K., erklärt Puja. Was uns allen fehle, sei ein
Körperbewusstsein und eine Wahrnehmung von dem, was in uns während
des körperlichen Liebens geschieht. Innerlich nicken wir alle und sind
gespannt auf die kommenden Tage. "Körperwahrnehmung" ? wie nehme
ich meinen Körper wahr, frage ich mich. Oft spüre ich ihn erst im
Kontakt mit meiner Partnerin oder dann, wenn er sich in Form einer Krankheit
oder Verspannung meldet. Natürlich hocke ich zu viel vor dem Bildschirm
und sorge trotz Mountainbike und Aikido zu wenig für meinen materiellen
Lebensbegleiter.
Wir lernen
lieben
Es ist kurz vor sieben
Uhr und eigentlich möchte ich noch länger im Bett liegen bleiben.
Doch Punkt sieben Uhr geht es in diesem Kurs bereits los. Und auch die
folgenden Tage werden mit der von mir ungeliebten Dynamischen Meditation
eröffnet. Das heftige Atmen, die ausagierende Phase, das Hüpfen mit
erhobenen Armen und die Begrüssung des Tages ? für mich heisst dies:
den inneren Schweinehund überwinden und einfach mitmachen. Nach dem
Frühstück steht auf dem Programm: Zurück ins Bett und Liebe
machen. Einfach so. Ohne Lust, ohne erotische Spielereien und auch ohne
Absicht. Die ersten Zweifel tauchen auf. Sensibilisiert durch gemeinsame
Erlebnisse und durch Barry Longs Buch Sexuelle Liebe auf göttliche Weise
wissen wir instinktiv trotzdem, dass wir hier richtig sind. Wir lieben uns also
einfach so, ohne Lust und fast ohne Absicht. Vor dem Mittagessen treffen wir
uns wieder im wunderschönen Gruppenraum des Waldhaus Zentrum in
Lützelflüh. Verschiedene Körperübungen aus dem Tai-Chi
bringen mich wieder ins Jetzt und zu mir. Einmal mehr weisen uns Puja und Raja
auf die Wichtigkeit eines Körperbewusstseins beim Liebemachen hin. So
dehnen und strecken wir uns und bringen Leben und möglichst viel
Bewusstsein in uns hinein. Nach einer knappen Stunde ist endlich Zeit für
Hinsetzen und die erste Tranche Theorie. Puja und Raja führen uns behutsam
und liebevoll auf einen anderen Weg der sexuellen Begegnung. "Was wir hier
lehren, ist Basisarbeit", legt uns Puja ans Herz. "Wir wissen nicht,
wie wir einander körperlich wirklich lieben können. Wir haben es nie
gelernt. Und dies ist vermutlich das grösste Unglück auf dieser
Erde", erklärt sie mit sorgenvoller Miene weiter. "Erst in den
letzten paar Jahren ist an einigen Orten dieser Erde ein neues und gleichzeitig
uraltes Verständnis für Sexualität auferstanden. Doch in der
übrigen Welt werden noch immer Millionen von Frauen körperlich und
seelisch missbraucht", holt Puja weiter aus. Ohne in Schuldgefühle zu
verfallen, weiss ich, dass sie Recht hat. Und: Auch Männer werden sexuell
gedemütigt und verletzt.
Die andere
Hälfte
Wir sitzen im
Halbkreis um das Lehrerpaar und lauschen ihren Worten. "Wir kennen meist
nur die eine Hälfte von Sex: Bewegung, Aufladung, Spannung mit dem Ziel
eines Orgasmus, respektive einer Entladung", beginnt Puja, und ihr Partner
Raja ergänzt: "Und wie fühlen wir uns nachher? Näher
zusammen oder weiter auseinander? Wach oder müde?" Wie fühlen
wir uns nachher? ? ein guter Gradmesser für die Qualität des
Liebemachens. Klar: Wer ein Ziel (Orgasmus) erreicht hat, sucht ein neues Ziel
oder schläft einfach ein. Ist es möglich, dass das, was Mann und Frau
am nächsten zusammenbringt, sie auch am weitesten zu trennen vermag?
"Stellt euch vor", fährt Raja weiter, "ihr könnt euch
stundenlang lieben ohne dabei den kleinen Finger zu bewegen." Jetzt wird
es interessant, meldet sich mein Verstand, der meint, dass ein toller Liebhaber
immer kann und will und überhaupt. "Du brauchst zum Liebemachen keine
Erektion, keine Lust und auch kein Ziel", erzählt uns Erstaunten
Puja. "Durch die steten fantasielosen Rein-raus-Bewegungen ist vor allem
die Vagina unempfindlich und verspannt geworden", fährt sie weiter
fort. Doch noch bevor wir ? und dabei meine ich vor allem unseren Verstand ?
Dinge hinterfragen können, werden wir auch schon wieder auf unsere
Doppelzimmer geschickt: "Ab ins Bett und Liebe machen!", lautet der
"Marschbefehl".
Ohne Lust viel
Liebe
Irgendwie fühle
ich mich durch die Aussage von Raja entlastet. "Bringt einfach eure
Genitalien zusammen und lasst die beiden Liebe machen. Versucht nicht, sie
dabei zu stören .", höre ich den Liebeslehrer noch in meinem
Ohr. Ich, Mann, muss nichts tun! Dabei ging ich bisher immer von der
Voraussetzung aus, etwas leisten zu müssen, um geliebt, anerkannt und
bewundert zu werden. Und obwohl meine Partnerin dieses "Spiel" nie
mitgemacht hat und mich einfach so liebt, wie ich bin, wird mir das erst an
diesem Tag bewusst. "Ich muss nichts tun", spreche ich laut aus und
erlösende Tränen fliessen über mein Gesicht. So besessen war ich
offenbar von diesem Muster. Wir liegen vereint im Bett, bewegungslos,
glücklich, liebend . ich muss nichts tun. Mit viel Humor und Gefühl
für den Moment erzählen Puja und Raja in einer weiteren Session aus
ihrem eigenen Leben und wie sie auf diesen Weg geführt wurden. "Immer
und immer wieder hörte ich die Tonbänder von Barry Long, bis ich
wirklich jedes Detail seiner Lehre verstand", erzählt uns Puja. Doch
die Lehre dieses Tantrameisters genügte ihr noch nicht. Obwohl sie die
Wahrheit darin erkennen konnte, fehlte ihr ein wichtiger Teil, den sie in der
Lehre eines anderen Meisters fand: Osho. So bezeichnet sie denn auch Barry Long
als die Wurzel ihrer Lehre und Osho als die Flügel davon. Durch ihre
eigene Erfahrung verband sie die tantrische Weltsicht dieser beiden grossen und
auch umstrittenen Meister. In Raja fand sie den Partner, der mit ihr diese Art
des Liebens leben wollte.
Heilung
erfahren
"Es kann sein,
dass bei dieser neuen Art des Liebemachens alte Verletzungen und Schmerzen
auftauchen", weiss Puja. Sie selber und jeder von uns hat dies auf die
eine oder andere Art erfahren. "Es gab Momente, wo wir einfach nur
verbunden dalagen und uns Tränen runterliefen. Wir wussten nicht, woher
sie kamen. Wir wussten nur, dass die Tränen Heilung brachten",
erzählt uns Raja. Alexandra und ich liegen etwas später
körperlich vereint zusammen, schauen uns in die Augen und atmen.
Irgendwann legt meine Geliebte sanft ihre Hand auf mein Herz. Ich weiss nicht,
wie mir geschieht, doch diese Berührung öffnet in mir eine Schleuse.
Ich weine, wie noch selten in meinem Leben. Tränen fliessen aus einer
Tiefe meiner Seele, die ich gar nicht kenne. Mitten in diese Trauer platzen
eine Heiterkeit hinein und ein Lachen, die sich dann wieder mit tiefster Trauer
verbinden. Ich weiss nicht, woher diese Trauer, dieser Schmerz kommt, und ich
will es auch gar nicht wissen, denn ich empfinde einfach Dankbarkeit und Liebe
für das, was ist. Nach einer halben Stunde ist diese mystische und
zugleich absolut reale Erfahrung vorüber. Mein Brustkasten fühlt sich
weiter an und jeder Atemzug scheint tiefer zu gehen als zuvor. Wow . Und wir
lagen einfach nur verbunden zusammen ohne Lust, Erregung oder Ziel.
Lieben heisst leben
"Das eigentliche
Seminar beginnt erst nach dem Seminar", orakelt Puja an jedem Tag und holt
uns immer wieder auf den Boden der Realität zurück. Wie lange wird
dieses Gefühl des Fliessens wohl anhalten? Ich kenne dieses
Workshopgefühl, das so stark und real ist und doch nach ein paar Tagen
oder Wochen im "normalen" Leben wieder verfliegt. Die alten
Gewohnheiten grabschen wieder nach einem und plötzlich ist wieder Alltag.
Und doch ist hier vieles anders. Ich habe keine Ahnung, weshalb. Dieser Weg ist
mir so klar und vertraut, und ich weiss, dass er der richtige ist für mich
und für meine Partnerin. Was mir dieses Vertrauen gibt, ist die
Einfachheit dieses Ansatzes. Nichts tun müssen, einfach sein und den
beiden Genitalien das Liebemachen überlassen. Zudem bin ich noch nie
Lehrern begegnet, von denen ich so überzeugt war wie von Puja und Raja.
Anstelle von unzähligen Seminaren beschränken sie sich auf fünf
pro Jahr. Den Rest verbringen sie mit dem Leben ihrer Lehre, also mit
Liebemachen. Ihr Hintergrund ist nicht Theorie, sondern jahrelange
persönliche Erfahrung. Kompromisslos leben sie ihre Lehre. Auch
während diesem Retreat. Während einer ruhigen Meditation, bei der wir
alle unsere Augen geschlossen haben, blinzelte ich kurz zu den beiden Leitern
rüber. Sie lagen eng umschlungen auf einer Matte, küssten sich,
strahlten sich an. Für die beiden scheint Liebe offenbar ein Seinszustand
zu sein. Und: Diese Liebe macht auch vor den Teilnehmern nicht Halt. "Wenn
ihr jemals Probleme habt oder nicht weiter wisst: Bleibt damit nicht alleine.
Wir sind eure Freunde. Ruft uns an oder sendet uns eine E-Mail oder ein
Fax", vermelden die beiden Tantralehrer zu unserer aller
Überraschung. Und jeder im Raum glaubt es ihnen. Die Klarheit ihrer Worte
werden durch den Abschied unterstrichen. Da ist nichts von Rückzug und
Wir-Verabschieden-uns-jetzt-von-allen-und-Brauchen-dann-unsere-Ruhe-Gehabe, das
viele Teilnehmer von anderen Seminaren her kennen. Puja und Raja sagen jedem
Menschen, jedem Paar auf ihre persönliche Art goodbye. Da wird herzlich
umarmt, geküsst, gelacht, wie dies sonst nur unter guten Freunden
üblich ist. Ihre Seminare sind auf lange Zeit ausgebucht. Das war nicht
immer so. In der Anfangszeit unterrichteten Puja und Raja auch andere
Tantralehrer, die ihrerseits alle Inhalte ungefragt einfach übernahmen. Da
gab es Making-Love-Workshops von Schülern von Puja und Raja, die mehr
Teilnehmer hatten als die der beiden Lehrer. Doch dass eine Lehre ohne
persönliche Erfahrung und Erlebnisse nicht viel wert ist, spüren
offenbar immer mehr Menschen, die auf der Suche nach mehr Liebe sind.
Was bleibt, ist
Liebe
Ich lese meinen
Bericht über das Meditationsretreat Making Love zum x-ten Mal durch.
Zwischen dem Erlebten und dem Jetzt sind einige Monate vergangen, und ich muss
mich überprüfen, wie viel von dem Gelernten noch gelebt wird. Da
zwischen meiner Partnerin und mir selten Spannungen auftreten, da wir jedes
Konfliktpotenzial sofort ansprechen, ist die Harmonie und Liebe stets
präsent. Meinen Körper habe ich seither wieder etwas
vernachlässigt. Trotzdem spüre ich mich besser und sorge mehr
für ihn, als vor dem Seminar. Immerhin! Das Liebemachen ist für mich
und uns einfacher, lockerer und natürlicher geworden. Uns beiden gelingt
es schnell, in diese achtsame Präsenz zu kommen, die für das
Liebemachen unabdingbar ist. Wir beide spüren den Alltag mit seinen
tausend Ablenkungen und Stressfaktoren. Dabei sind wir oftmals zu streng mit
uns und bedauern das vielleicht mangelnde Bewusstsein. Und doch haben uns diese
sieben Tage verändert. Das Vertrauen in unsere Körper ist gestiegen.
Bedürfnisse sind klarer geworden und Vorstellungen, wie wir sein sollten,
verschwunden. Liebe machen ohne Lust ? noch vor einem Jahr wäre mir dies
unmöglich erschienen. Heute ist es für mich eine wunderschöne
Tatsache, die ich jedem Menschen von Herzen wünsche. Wie viel einfacher,
schöner und friedlicher wäre es auf dieser Welt .
www.spuren.ch
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