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Living Love Retreats

THE MAKING LOVE RETREAT

Diana Puja Richardson Michael Raja richardson Waldhaus Zentrum Lützelflüh

Infos und Anmeldung:

Phone 0041-(0)34 461 07 05
Fax 0041-(0)34 461 65 50

info@waldhaus.ch

SwitzerlandWaldhaus Zentrum Lützelflüh
International Seminar Centre
CH-3432 Lützelflüh

www.waldhaus.ch

Karte

THE MAKING LOVE RETREAT® with Diana Puja & Michael Raja Richardson

Termine 2017
Englisch mit deutscher Übersetzung

26 Februar - 05 Marz* 2017
  12 - 19 Marz* 2017
  12 - 19 Mai* 2017
25 Mai - 01 Juni* 2017
  11 - 18 Juni* 2017
  08 - 15 September* 2017
  20 - 27 September* 2017
  01   08 Oktober* 2017

The Language of Touch
Deepening Massage and Making Love
mit Puja
Nur für Paare, die das Making Love Retreat besucht haben

  6 - 13 August 2017

* mit Warteliste (Trotz Warteliste bestehen oft gute Chancen für eine Teilname.)

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Das Making Love Retreat wird auch von unseren bewährten Lehrern angeboten.
Nähere Informationen dazu:

Deutschland Deutschland Hella Suderow & Christian Schumacher
Australia Australien Janet McGeever & Gene Thompson
France Frankreich Maitri & Atash Descombes
England England Jayne Blackman & Tim Broughton
Denmark Denmark

Majbrit Villadsen & Vishwas Chavan


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Beschreibung

THE MAKING LOVE RETREAT
Transforming Sex into Love through Awareness


In diesem einwöchigen Kurs wird Paaren eine völlig neue Sichtweise auf Sex und seiner Bedeutung in der Beziehung vermittelt. Oft hat die Unzufriedenheit in der Liebe seinen Ursprung in einer Unzufriedenheit im Sex. Wenn man die Wahrheit von Sex erfährt, dann kann er zu einer potenziell heilenden und nicht zu einer potenziell zerstörerischen Kraft werden.

Der Schlüssel hierfür liegt in einer neuen Wahrnehmung der Genitalien, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie männliche und weibliche Energie tatsächlich ausgetauscht wird. Das erfordert eine Wiederentdeckung unserer ekstatischen Gefühlen im Körper, die immer zur Verfügung stehen, wenn wir wirklich präsent und anwesend sind.

Diese einzigartige tantrische Neuorientierung wird neben Körperübungen und Sharings durch täglichen Schritt-für-Schritt Unterricht präsentiert.Jeden Tag widmen wir speziellen Meditationszeiten dem Erforschen der vorgeschlagenen “Liebesschlüssel” in der Privatsphäre des eigenen Zimmers.

Dieser wesentliche Aspekt macht es Paaren möglich, diese neue Sprache gleich in die Praxis umzusetzen und zu erfahren. Es geht nicht um Techniken und Rituale sondern um Wachheit und Präsenz. Aus dieser Wachheit, diesem Entspannen ins Sein und Fühlen, wächst eine sexuelle Beziehung, die für Mann und Frau Liebe und Harmonie erschafft. Es findet eine Kehrtwende statt weg von Persönlichkeit, Emotionen und vergangenen Problemen und dann wird durch Sex tiefes Heilen und Freude möglich.

Dieser Kurs ist eine tiefgreifende Erfahrung, die von manchen Teilnehmern als ein “nach-Hause-kommen” , als “spirituelle Flitterwochen” oder als “Wiedererwachen der Liebe” beschrieben wird - egal ob Paare seit drei oder dreißig Jahren zusammen sind. Inspiriert durch die tantrischen Lehrer und Meister Osho und Barry Long , zusammen mit vielen Jahren des eigenen Erforschens ,leiten Puja und Raja Paare an, in die Welt von Tantra einzutauchen und die Tür zu öffnen für Sex als stärkende und vereinigende Kraft.


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Teilnehmerstimmen

Artikel eines Teilnehmers im Magazin 'SPUREN', Schweiz, Juni 2001
www.spuren.ch

Wer macht Liebe?

Wir haben laufen gelernt, sprechen und lesen. Doch haben wir je gelernt, Liebe zu machen? Puja Richardson und ihr Partner Raja lehren die totale Entspannung ? der Schlüssel zur körperlichen Liebe.

Von Benjamin Gerold


"Vergesst alles, was ihr bisher über Sexualität gehört und gelernt habt", begrüssen uns Puja und Raja Richardson verheissungsvoll. Uns, das sind 18 Paare, die ihrem Sexualleben eine neue Richtung geben wollen. Da sitzen junge Menschen, die voll im Saft sind und sich trotzdem nach einer sexuellen Begegnung immer mal wieder leer fühlen. Es finden sich Ehepartner ein, deren langjährige Beziehung sich sexuell irgendwie tot gelaufen hat. Auch ein älteres Paar ist im Kreis anwesend. Nach fünfzig Jahren Sex fragt sich die zierliche Frau: "Das kann es doch noch nicht gewesen sein?"

Körperwahrnehmung

"Wenn wir alle mit unserem Sexualleben glücklich wären, würden wir nicht hier im Raum sitzen", sinniert Puja weiter. Wir alle erlebten in der Sexualität Verletzungen und Schmerzen, die zu Spannungen und Unbefriedigtheit führten. Unser Körper ist die Hülle, die wir in diesem Leben zur Verfügung haben. Wenn also unser Körper in der Sexualität nicht mehr "mitmacht", sei dies eine natürliche Reaktion und vollkommen O.K., erklärt Puja. Was uns allen fehle, sei ein Körperbewusstsein und eine Wahrnehmung von dem, was in uns während des körperlichen Liebens geschieht. Innerlich nicken wir alle und sind gespannt auf die kommenden Tage. "Körperwahrnehmung" ? wie nehme ich meinen Körper wahr, frage ich mich. Oft spüre ich ihn erst im Kontakt mit meiner Partnerin oder dann, wenn er sich in Form einer Krankheit oder Verspannung meldet. Natürlich hocke ich zu viel vor dem Bildschirm und sorge trotz Mountainbike und Aikido zu wenig für meinen materiellen Lebensbegleiter.

Wir lernen lieben

Es ist kurz vor sieben Uhr und eigentlich möchte ich noch länger im Bett liegen bleiben. Doch Punkt sieben Uhr geht es in diesem Kurs bereits los. Und auch die folgenden Tage werden mit der von mir ungeliebten Dynamischen Meditation eröffnet. Das heftige Atmen, die ausagierende Phase, das Hüpfen mit erhobenen Armen und die Begrüssung des Tages ? für mich heisst dies: den inneren Schweinehund überwinden und einfach mitmachen. Nach dem Frühstück steht auf dem Programm: Zurück ins Bett und Liebe machen. Einfach so. Ohne Lust, ohne erotische Spielereien und auch ohne Absicht. Die ersten Zweifel tauchen auf. Sensibilisiert durch gemeinsame Erlebnisse und durch Barry Long s Buch Sexuelle Liebe auf göttliche Weise wissen wir instinktiv trotzdem, dass wir hier richtig sind. Wir lieben uns also einfach so, ohne Lust und fast ohne Absicht. Vor dem Mittagessen treffen wir uns wieder im wunderschönen Gruppenraum des Waldhaus Zentrum in Lützelflüh. Verschiedene Körperübungen aus dem Tai-Chi bringen mich wieder ins Jetzt und zu mir. Einmal mehr weisen uns Puja und Raja auf die Wichtigkeit eines Körperbewusstseins beim Liebemachen hin. So dehnen und strecken wir uns und bringen Leben und möglichst viel Bewusstsein in uns hinein. Nach einer knappen Stunde ist endlich Zeit für Hinsetzen und die erste Tranche Theorie. Puja und Raja führen uns behutsam und liebevoll auf einen anderen Weg der sexuellen Begegnung. "Was wir hier lehren, ist Basisarbeit", legt uns Puja ans Herz. "Wir wissen nicht, wie wir einander körperlich wirklich lieben können. Wir haben es nie gelernt. Und dies ist vermutlich das grösste Unglück auf dieser Erde", erklärt sie mit sorgenvoller Miene weiter. "Erst in den letzten paar Jahren ist an einigen Orten dieser Erde ein neues und gleichzeitig uraltes Verständnis für Sexualität auferstanden. Doch in der übrigen Welt werden noch immer Millionen von Frauen körperlich und seelisch missbraucht", holt Puja weiter aus. Ohne in Schuldgefühle zu verfallen, weiss ich, dass sie Recht hat. Und: Auch Männer werden sexuell gedemütigt und verletzt.

Die andere Hälfte

Wir sitzen im Halbkreis um das Lehrerpaar und lauschen ihren Worten. "Wir kennen meist nur die eine Hälfte von Sex: Bewegung, Aufladung, Spannung mit dem Ziel eines Orgasmus, respektive einer Entladung", beginnt Puja, und ihr Partner Raja ergänzt: "Und wie fühlen wir uns nachher? Näher zusammen oder weiter auseinander? Wach oder müde?" Wie fühlen wir uns nachher? ? ein guter Gradmesser für die Qualität des Liebemachens. Klar: Wer ein Ziel (Orgasmus) erreicht hat, sucht ein neues Ziel oder schläft einfach ein. Ist es möglich, dass das, was Mann und Frau am nächsten zusammenbringt, sie auch am weitesten zu trennen vermag? "Stellt euch vor", fährt Raja weiter, "ihr könnt euch stundenlang lieben ohne dabei den kleinen Finger zu bewegen." Jetzt wird es interessant, meldet sich mein Verstand, der meint, dass ein toller Liebhaber immer kann und will und überhaupt. "Du brauchst zum Liebemachen keine Erektion, keine Lust und auch kein Ziel", erzählt uns Erstaunten Puja. "Durch die steten fantasielosen Rein-raus-Bewegungen ist vor allem die Vagina unempfindlich und verspannt geworden", fährt sie weiter fort. Doch noch bevor wir ? und dabei meine ich vor allem unseren Verstand ? Dinge hinterfragen können, werden wir auch schon wieder auf unsere Doppelzimmer geschickt: "Ab ins Bett und Liebe machen!", lautet der "Marschbefehl".

Ohne Lust viel Liebe

Irgendwie fühle ich mich durch die Aussage von Raja entlastet. "Bringt einfach eure Genitalien zusammen und lasst die beiden Liebe machen. Versucht nicht, sie dabei zu stören .", höre ich den Liebeslehrer noch in meinem Ohr. Ich, Mann, muss nichts tun! Dabei ging ich bisher immer von der Voraussetzung aus, etwas leisten zu müssen, um geliebt, anerkannt und bewundert zu werden. Und obwohl meine Partnerin dieses "Spiel" nie mitgemacht hat und mich einfach so liebt, wie ich bin, wird mir das erst an diesem Tag bewusst. "Ich muss nichts tun", spreche ich laut aus und erlösende Tränen fliessen über mein Gesicht. So besessen war ich offenbar von diesem Muster. Wir liegen vereint im Bett, bewegungslos, glücklich, liebend . ich muss nichts tun. Mit viel Humor und Gefühl für den Moment erzählen Puja und Raja in einer weiteren Session aus ihrem eigenen Leben und wie sie auf diesen Weg geführt wurden. "Immer und immer wieder hörte ich die Tonbänder von Barry Long , bis ich wirklich jedes Detail seiner Lehre verstand", erzählt uns Puja. Doch die Lehre dieses Tantrameisters genügte ihr noch nicht. Obwohl sie die Wahrheit darin erkennen konnte, fehlte ihr ein wichtiger Teil, den sie in der Lehre eines anderen Meisters fand: Osho. So bezeichnet sie denn auch Barry Long als die Wurzel ihrer Lehre und Osho als die Flügel davon. Durch ihre eigene Erfahrung verband sie die tantrische Weltsicht dieser beiden grossen und auch umstrittenen Meister. In Raja fand sie den Partner, der mit ihr diese Art des Liebens leben wollte.

Heilung erfahren

"Es kann sein, dass bei dieser neuen Art des Liebemachens alte Verletzungen und Schmerzen auftauchen", weiss Puja. Sie selber und jeder von uns hat dies auf die eine oder andere Art erfahren. "Es gab Momente, wo wir einfach nur verbunden dalagen und uns Tränen runterliefen. Wir wussten nicht, woher sie kamen. Wir wussten nur, dass die Tränen Heilung brachten", erzählt uns Raja. Alexandra und ich liegen etwas später körperlich vereint zusammen, schauen uns in die Augen und atmen. Irgendwann legt meine Geliebte sanft ihre Hand auf mein Herz. Ich weiss nicht, wie mir geschieht, doch diese Berührung öffnet in mir eine Schleuse. Ich weine, wie noch selten in meinem Leben. Tränen fliessen aus einer Tiefe meiner Seele, die ich gar nicht kenne. Mitten in diese Trauer platzen eine Heiterkeit hinein und ein Lachen, die sich dann wieder mit tiefster Trauer verbinden. Ich weiss nicht, woher diese Trauer, dieser Schmerz kommt, und ich will es auch gar nicht wissen, denn ich empfinde einfach Dankbarkeit und Liebe für das, was ist. Nach einer halben Stunde ist diese mystische und zugleich absolut reale Erfahrung vorüber. Mein Brustkasten fühlt sich weiter an und jeder Atemzug scheint tiefer zu gehen als zuvor. Wow . Und wir lagen einfach nur verbunden zusammen ohne Lust, Erregung oder Ziel.
 
Lieben heisst leben

"Das eigentliche Seminar beginnt erst nach dem Seminar", orakelt Puja an jedem Tag und holt uns immer wieder auf den Boden der Realität zurück. Wie lange wird dieses Gefühl des Fliessens wohl anhalten? Ich kenne dieses Workshopgefühl, das so stark und real ist und doch nach ein paar Tagen oder Wochen im "normalen" Leben wieder verfliegt. Die alten Gewohnheiten grabschen wieder nach einem und plötzlich ist wieder Alltag. Und doch ist hier vieles anders. Ich habe keine Ahnung, weshalb. Dieser Weg ist mir so klar und vertraut, und ich weiss, dass er der richtige ist für mich und für meine Partnerin. Was mir dieses Vertrauen gibt, ist die Einfachheit dieses Ansatzes. Nichts tun müssen, einfach sein und den beiden Genitalien das Liebemachen überlassen. Zudem bin ich noch nie Lehrern begegnet, von denen ich so überzeugt war wie von Puja und Raja. Anstelle von unzähligen Seminaren beschränken sie sich auf fünf pro Jahr. Den Rest verbringen sie mit dem Leben ihrer Lehre, also mit Liebemachen. Ihr Hintergrund ist nicht Theorie, sondern jahrelange persönliche Erfahrung. Kompromisslos leben sie ihre Lehre. Auch während diesem Retreat. Während einer ruhigen Meditation, bei der wir alle unsere Augen geschlossen haben, blinzelte ich kurz zu den beiden Leitern rüber. Sie lagen eng umschlungen auf einer Matte, küssten sich, strahlten sich an. Für die beiden scheint Liebe offenbar ein Seinszustand zu sein. Und: Diese Liebe macht auch vor den Teilnehmern nicht Halt. "Wenn ihr jemals Probleme habt oder nicht weiter wisst: Bleibt damit nicht alleine. Wir sind eure Freunde. Ruft uns an oder sendet uns eine E-Mail oder ein Fax", vermelden die beiden Tantralehrer zu unserer aller Überraschung. Und jeder im Raum glaubt es ihnen. Die Klarheit ihrer Worte werden durch den Abschied unterstrichen. Da ist nichts von Rückzug und Wir-Verabschieden-uns-jetzt-von-allen-und-Brauchen-dann-unsere-Ruhe-Gehabe, das viele Teilnehmer von anderen Seminaren her kennen. Puja und Raja sagen jedem Menschen, jedem Paar auf ihre persönliche Art goodbye. Da wird herzlich umarmt, geküsst, gelacht, wie dies sonst nur unter guten Freunden üblich ist. Ihre Seminare sind auf lange Zeit ausgebucht. Das war nicht immer so. In der Anfangszeit unterrichteten Puja und Raja auch andere Tantralehrer, die ihrerseits alle Inhalte ungefragt einfach übernahmen. Da gab es Making-Love-Workshops von Schülern von Puja und Raja, die mehr Teilnehmer hatten als die der beiden Lehrer. Doch dass eine Lehre ohne persönliche Erfahrung und Erlebnisse nicht viel wert ist, spüren offenbar immer mehr Menschen, die auf der Suche nach mehr Liebe sind.

Was bleibt, ist Liebe

Ich lese meinen Bericht über das Meditationsretreat Making Love zum x-ten Mal durch. Zwischen dem Erlebten und dem Jetzt sind einige Monate vergangen, und ich muss mich überprüfen, wie viel von dem Gelernten noch gelebt wird. Da zwischen meiner Partnerin und mir selten Spannungen auftreten, da wir jedes Konfliktpotenzial sofort ansprechen, ist die Harmonie und Liebe stets präsent. Meinen Körper habe ich seither wieder etwas vernachlässigt. Trotzdem spüre ich mich besser und sorge mehr für ihn, als vor dem Seminar. Immerhin! Das Liebemachen ist für mich und uns einfacher, lockerer und natürlicher geworden. Uns beiden gelingt es schnell, in diese achtsame Präsenz zu kommen, die für das Liebemachen unabdingbar ist. Wir beide spüren den Alltag mit seinen tausend Ablenkungen und Stressfaktoren. Dabei sind wir oftmals zu streng mit uns und bedauern das vielleicht mangelnde Bewusstsein. Und doch haben uns diese sieben Tage verändert. Das Vertrauen in unsere Körper ist gestiegen. Bedürfnisse sind klarer geworden und Vorstellungen, wie wir sein sollten, verschwunden. Liebe machen ohne Lust ? noch vor einem Jahr wäre mir dies unmöglich erschienen. Heute ist es für mich eine wunderschöne Tatsache, die ich jedem Menschen von Herzen wünsche. Wie viel einfacher, schöner und friedlicher wäre es auf dieser Welt .




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